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denkmal

Verankerung mehrschaliger Wandkonstruktionen

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

RUBERSTEIN® Spiralanker
zur nachträglichen Verankerung von Vormauerschalen

Schalen-Verankerung

Ziele der Sanierung

Schaffung einer hinsichtlich Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit sowie Anzahl und Anordnung normenkonformen Verankerung zwischen den einzelnen Mauerwerksschalen

Sanierungsverfahren

Einbau von Ruberstein® Spiralanker in das vorhandene Mauerwerk senkrecht zur Wandebene zur nachträglichen Verbindung von Sicht- und Tragschale

3 Varianten (je nach Wandbaustoff):

Nass-/Nass-Verfahren
Trocken-Nass-Verfahren
Trocken-Verfahren mit / ohne Vorbohren

Vorteile des Ruberstein® Spiralankersystems

  • einfache Verarbeitung; keine schwere Technik erforderlich; kostengünstig
  • geringer Eingriff in die Bausubstanz; Einsatz auch an sensiblen Flächen problemlos möglich
  • Tragfähigkeitsuntersuchungen vor Ort leicht möglich

Konstruktionsregeln

nach DIN 1053-1 und DIN 18515-2

 

Einbindemaß in die Außenschale ≥ ⅔ der Wanddicke

 

Einbindemaß in die Tragschale ≥ 50 mm

 

vertikaler Abstand der Anker ≤ 500 mm

 

horizontaler Abstand der Anker ≤ 750 mm

 

mindestens 5 Anker je m² Wandfläche

 

an freien Rändern zusätzlich mindestens 3 Anker je m Randlänge

erforderliches Material und Zubehör

Ruberstein® Spiralanker, Typ SS (mit zwei Spitzen)
bzw. Typ Standard (ohne Spitze - für Nass-/Nass-Verfahren)

Ruberstein® Ankermörtel (für Nass-Verfahren)

handelsübliche Schlagbohrmaschine mit SDS-Aufnahme

Mörtelpistole mit Verfülllanze (für Nass-Verfahren)

Setzwerkzeuge (für Trocken-Verfahren)

ggf. Auszugsmessgerät

Nass-/Nass-Verfahren

analog einer Vernadelung

besonders gut geeignet bei mehrschaligen Wandkonstruktionen ohne Luftschicht

bei Wänden mit Luftschicht Einsatz von Siebhülsen oder Bohrlochverpressung in zwei Schritten:

  1. Bohrung in Vorsatz- und Tragschale herstellen
  2. Bohrloch ausblasen, mit Wasser vornässen, Spiralanker zuschneiden, Ankermörtel anmischen
  3. Bohrloch in Tragschale mit Ankermörtel auspressen
  4. Spiralanker in den frischen Mörtel gerade eindrehen
  5. Bohrloch und Spiralanker in Vorsatzschale mit Ankermörtel auspressen
  6. Wandoberfläche mit Anker-, Fugen oder Steinrestauriermörtel verschließen

Trocken-/Nass-Verfahren

Bohrung in der Sicht- / Verblendschale, ggf. Vorbohrung in der Tragschale

besonders geeignet bei zweischaligen Wandkonstruktionen mit Luftschicht und
relativ weichem, homogenem Aufbau der Tragschale

auch geeignet für Rückverankerungen an Holzkonstruktionen

  1. Bohrung in Vorsatzschale, ggf. Vorbohrung in Tragschale herstellen
  2. Bohrloch / Bohrlöcher ausblasen
  3. Spiralanker Typ S mit geeignetem Setzwerkzeug (z.B. manuelle Einschlaghilfe) in Tragschale trocken eintreiben
  4. Ankermörtel anmischen
  5. Bohrloch und Spiralanker in Vorsatzschale mit Ankermörtel auspressen
  6. Wandoberfläche mit Anker-, Fugen oder Steinrestauriermörtel verschließen

Trocken-Verfahren

Trockeneinbau der Spiralanker über gesamten
Wandquerschnitt, ggf. Vorbohrung je nach Wandbaustoff

  1. Mauerwerk ggf. vorbohren und Bohrung ausblasen
  2. Spiralanker Typ SS mit geeignetem Setzwerkzeug (z.B. maschinelle Eintriebshilfe) ins Mauerwerk trocken eintreiben
  3. Wandoberfläche mit Fugen oder Steinrestauriermörtel verschließen